Die Macht der Überzeugungen: Wie Glaubenssätze die Finanzen beeinflussen

Mindset: Was wir tief in unserem Inneren über Geld denken, beeinflusst Entscheidungen und Verhalten!

Unsere Überzeugungen und Einstellungen haben einen erheblichen Einfluss auf viele Aspekte unseres Lebens, einschließlich unserer finanziellen Situation.

In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der Rolle von Glaubenssätzen bei finanziellen Entscheidungen und Erfolgen beschäftigen. Wir werden untersuchen, wie unsere Überzeugungen unsere finanziellen Handlungen beeinflussen und wie wir negative Überzeugungen überwinden können. Mit dem Ziel, den finanziellen Erfolg zu fördern.

Was sind Glaubenssätze?

Das Wort „Glaubenssatz“ ist in unserer Alltagssprache kaum gebräuchlich.
Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die unsere Einstellungen, Gedanken und Handlungen prägen. Sie sind oft unbewusst und können positiv oder negativ sein.
Negative Glaubenssätze entstehen meistens im Kindesalter und begleiten Menschen dann aber ein Leben lang, sofern nichts unternommen wird.
Im Kontext der Finanzen können Glaubenssätze darüber entscheiden, wie wir Geld wahrnehmen, wie wir es verdienen, ausgeben und investieren.

Arten von Glaubenssätzen

Positive Glaubenssätze
Diese Überzeugungen ermutigen zu positiven finanziellen Handlungen und Entscheidungen.

Beispiele:

  • Geld ist die unterstützende Kraft in meinem Leben.
  • Es hilft mir meine Träume zu leben;
  • Geld eröffnet mir viele Möglichkeiten.
  • Ich kann „nein-sagen“, wenn ich einen Job nicht mehr machen möchte;
  • Geld zu haben macht Spaß!

Negative Glaubenssätze
Diese Überzeugungen können finanzielle Blockaden und Probleme verursachen.

Beispiele:

  • Über Geld spricht man nicht!
  • Geld ist doch nicht so wichtig, Hauptsache ich bin gesund.
  • Finanzen sind Männersache.

Was bedeutet Money Mindset?

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Geld und der inneren Einstellung dazu.
Ein Trend-Thema in der Gesellschaft. Money Mindset ist die innere Einstellung zum Thema Geld, also das, was wir über Finanzen denken und glauben, wie wir es sehen und was wir dabei fühlen. Und dieses Verhalten prägt die Einstellung zum Thema Geld.

Das Money Mindset entsteht aus den Erfahrungen, die jeder individuell sammelt.
Der Umgang mit Geld, der bei Eltern und anderen Bezugspersonen beobachtet wird, hat Einfluss auf das individuelle Geldverständnis.

Ein positives Money Mindset unterstützt, finanzielle Chancen zu erkennen und für sich selbst zu nutzen. Reichtum ermöglicht ein angenehmes Leben und die Erfüllung von Wünschen.

Ein negatives Money Mindset entsteht durch negative Erfahrungen. Ungünstige persönliche Überzeugungen können verhindern, dass eine produktive Beziehung zu Geld aufgebaut wird.

Die gute Nachricht:
Ein Money Mindset ist veränderbar. Die Einstellung ist jederzeit wandelbar.
Und so kann die finanzielle Zukunft selbst gestaltet werden.

Wie beeinflussen Glaubenssätze die Finanzen?
Unsere Glaubenssätze über Geld beeinflussen in vielerlei Hinsicht unsere finanziellen Entscheidungen und Ergebnisse.

Hier sind einige der wichtigsten Auswirkungen:

1. Geldverdienen
Überzeugungen darüber, wie viel Geld jeder verdienen kann und sollte, beeinflussen die Karriereentscheidungen und Verhandlungen. Menschen mit negativen Glaubenssätzen über ihr Einkommenspotenzial neigen dazu, sich mit weniger zufriedenzugeben und seltener nach Gehaltserhöhungen zu fragen

2. Sparen und Investieren
Einstellungen gegenüber Geld bestimmen, wie viel Sie sparen und wie klug Sie investieren. Menschen mit positiven Glaubenssätzen über ihre Fähigkeiten im Umgang mit Geld sind eher bereit, langfristig zu investieren und finanzielle Ziele zu verfolgen.

3. Verschuldung
Negative Glaubenssätze können zu übermäßigen Schulden führen, da sie impulsives Ausgeben und die Verantwortung für finanzielle Entscheidungen minimieren.

4. Finanzielle Ängste und Stress
Negative Überzeugungen über Geld können finanziellen Stress und Ängste auslösen. Der Glaube, dass Geld knapp ist oder dass man nie genug hat, kann zu Schlafstörungen und gesundheitlichen Problemen führen.

Anleitung für die Änderung von Glaubenssätze

1. Bewusstwerden
Der erste Schritt zur Veränderung ist die bewusste Erkennung der individuellen Glaubenssätze. Die Reflektion darüber, welche Überzeugungen über Geld existieren und wie sie das Verhalten beeinflussen.

2. Notieren und hinterfragen
In einem zweiten Schritt es sinnvoll, diese Gedanken aufzuschreiben. Und sich selbst zu fragen, ob das wirklich wahr ist oder ob es sich um alte Überzeugungen handelt, die vielleicht schon lange nicht mehr gültig sind. Gerade letzteres kommt häufiger vor als man glauben mag. Passen diese inneren Überzeugungen zu den aktuellen Zielen und Träumen?

3. Umformulieren
Der dritte Schritt ist die Umformulierung von negativen Glaubenssätzen in positive. Passen die Glaubenssätze nicht zu den Zielen, ist es Zeit, diese umzuformulieren. Wenn Sie beispielsweise glauben, dass Sie nie genug Geld haben werden, können Sie anfangen zu glauben, dass Sie in der Lage sind, finanzielle Sicherheit zu erreichen.

Um Geld zu erhalten, muss man arbeiten (was keinen Spaß macht)!

Ich habe es verdient, Geld zu empfangen!

Wer viel Geld hat, hat auch viele Sorgen!

Ich bin frei und flexibel was die Art anbelangt, wie Geld zu mir kommt!

Geld macht nicht glücklich!

Ich bin es mir wert, Geld zu verlangen!

4. Erleben und Visualisieren
Transformation – die Veränderung von negativen Glaubenssätzen in positive – kann dann starten, sobald sich jeder selbst die Erlaubnis zu Veränderung gibt. Dazu gehört, die positiven Glaubenssätze zu visualisieren. Somit werden diese erlebbar und fühlbar.

5. Informieren
Information und Wissen sind mächtige Werkzeuge zur Überwindung negativer Glaubenssätze. Auch der Austausch mit Vorbildern und Mentoren ist hilfreich. Je mehr man sich mit dem Thema der Finanziellen Bildung und dem Money Mindset beschäftigt, desto klarer wird, wie finanzielle Ziele erreicht werden können.

Praktische Schritte zur Stärkung der finanziellen Überzeugungen
Neben der Überwindung negativer Glaubenssätze können auch positive Überzeugungen und Gewohnheiten aufgebaut werden, die den finanziellen Erfolg fördern:

  1. Zielsetzung
    Das Setzen von finanziell klaren Zielen ist elementar. Somit werden Sinn und Zweck festgelegt und jeder ist motiviert, finanziell diszipliniert zu handeln.
  2. Finanzielle Bildung
    Mit kontinuierlicher Weiterbildung wird das Wissen über Geld und Investitionen erweitert. Je mehr man weiß, desto selbstbewusster wird man in finanziellen Angelegenheiten.
  3. Finanzielle Planung
    Ein finanzieller Plan umfasst langfristige Ziele und Schritte, wie diese erreicht werden können. Ein gut durchdachter Plan gibt Sicherheit und Orientierung.
  4. Finanzielle Unterstützung
    Professionelle finanzielle Unterstützung, sei es von einem Finanzberater, einem Steuerberater oder einem Coach, kann helfen das Thema zu priorisieren und im Auge zu behalten. Zugleich liefert der Austausch mit Experten wertvolle Einblicke und gibt eine Handlungsanleitung.

Fazit
Die Macht der Glaubenssätze sollte nicht unterschätzt werden. Der finanzielle Erfolg kann erheblich beeinflusst werden, indem negative Überzeugungen überwunden und positive Glaubenssätze entwickelt werden. So kann finanzielle Freiheit und Wohlstand erreicht werden. Wichtig: Einstellungen und Überzeugungen sind veränderbar.
Mit der Umsetzung der oben beschriebenen Schritte können finanzielle Ziele erreicht und ein erfülltes Leben geführt werden.

„Deine Denkweise bestimmt deine Realität.“

Robert Kiyosaki, US-amerikanischer Geschäftsmann und Autor Rich Dad, Poor Dad

Ein mächtiges Werkzeug zur Identifizierung und Überwindung von Glaubenssätzen ist die Methode „The Work“ von Byron Katie. Diese Methode besteht aus vier einfachen Fragen und einer Umkehrung, die dazu dienen, Glaubenssätze zu hinterfragen und zu überdenken.

In meinen Life Coachings unterstütze ich Personen in individuellen Sessions oder in Form von Workshops und Seminare.
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